Magnetfeld­therapie

Magnetfeldtherapie – seit der Antike bekannte Therapieform

Nachdem Hippokrates bei seinen Patienten damals noch keinen Strom zur Erzeugung von niedrigfrequenten, pulsierenden Magnetfeldern zur Verfügung hatte, behalf er sich mit magnetischem Metall bzw. Steinen. Dieses Verfahren wurde bereits von den alten Ägyptern und den Mayas zu Heilzwecken angewendet. Die Wirkung der Magnetfeldtherapie erklärt man sich so: Durch magnetische Impulse, welche tief in das Gewebe geleitet werden, sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers reaktiviert werden. Auf diese Art und Weise sollen beispielsweise Schmerzen gelindert und die Wundheilung beschleunigt werden.
Auch wenn die Magnetfeldtherapie (noch) zu den alternativen Heilmethoden zählt, so kann ihre Wirkung durch Studien und Tests belegt werden. In der Orthopädie und Unfallchirurgie Golzheim/Düsseldorf werden unter anderem Schmerzen und Verletzungen des Bewegungsapparates behandelt. Möglicherweise wird Ihnen dort zur ergänzenden Behandlung Ihrer Beschwerden eine Magnetfeldtherapie empfohlen.
Bei Schmerzen durch Arthrose wird die Magnetfeldtherapie erfolgreich angewendet, ebenso wie bei folgenden Beschwerden:

  • Schmerzen und Entzündungen,
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates,
  • Durchblutungsstörungen,
  • Stoffwechselstörungen,
  • Probleme bei der Wundheilung.

Auch die Knochenheilung nach einem Bruch kann mit niedrigfrequenter Magnetfeldtherapie gefördert werden. Schmerzpatienten, die unter Migräne, diabetischer Neuropathie oder starken Regelbeschwerden leiden, berichten immer wieder von positiver Erfahrung durch pulsierende Magnetfeldtherapie.

Wie funktioniert die Magnetfeldtherapie?

Die Wirkungsweise kann man sich so vorstellen: Durch das Magnetfeld wird Energie auf die einzelnen Körperzellen übertragen. Dadurch erhöht sich die Durchlässigkeit der Zellwand und ermöglicht einen besseren Austausch von Natrium und Kalium. Diese Elektrolyte sind wichtig für den Zellstoffwechsel, außerdem wird die Nahrungs- und Sauerstoffaufnahme verbessert. Das führt zu einer Anregung des Stoffwechsels und zur Optimierung der einzelnen Körperfunktionen.
Was hier in der Theorie ein wenig schwer nachvollziehbar klingt, können Ihnen die Fachärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie Golzheim bei einem ausführlichen Beratungsgespräch genau erklären.
Und so funktioniert die Magnetfeldtherapie in der Praxis: Die Behandlung findet im Liegen statt. An den behandlungsbedürftigen Körperstellen wird ein spulenförmiges Gerät appliziert, welches magnetische Impulse abgibt. Diese werden durch elektrischen Strom erzeugt. In manchen Behandlungszentren kommt auch eine Matte für die Magnetfeldtherapie zur Anwendung. Die Magnetstärke wird individuell für jeden Patienten angepasst, deshalb ist es wichtig, sich in die Hände von Fachleuten zu begeben.
Die Behandlungsdauer beträgt zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Für einen maximalen Erfolg der Magnetfeldtherapie sind ungefähr 10 Wiederholungen notwendig.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Magnetfeldtherapie?

Die Behandlung ist absolut schmerzfrei. Es ist möglich, dass Sie aufgrund der verbesserten Durchblutung ein leichtes Kribbeln verspüren. Explizit schädlich ist die Magnetfeldtherapie einzig bei Trägern von elektronischen Implantaten wie z.B. Herzschrittmachern, da das Magnetfeld dessen Funktion beeinträchtigen kann. Zu Beginn der Magnetfeldtherapie kann eine Erstverschlimmerung der Symptome eintreten, während sich Knochen- und Knorpelstruktur verbessern.
Gerne beraten wir Sie in unserer Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie Golzheim/Düsseldorf, ob die Magnetfeldtherapie für Ihre Beschwerden geeignet ist.

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