Osteoporose erkennen und kontrollieren mit Knochen­dichte­messung

Als häufigster Grund für die Durchführung einer Knochendichtemessung (Knochendensitometrie) ist sicherlich die Osteoporose bekannt. Es gibt jedoch noch mehrere Gründe, weshalb der Mineralgehalt der Knochen mittels Niedrigdosis-Röntgenuntersuchung gemessen wird. Diese Untersuchung ist auch als Dexa-Scan bekannt. Sie kommt am häufigsten zur Anwendung und gilt als "Goldstandard". Unter bestimmten Voraussetzungen bzw. für bestimmte Fragestellungen kommt auch die Untersuchung mittels Computertomographen zum Einsatz. In der Orthopädie und Unfallchirurgie Golzheim/Düsseldorf wird Ihnen zu einer Knochendichtemessung geraten werden, wenn Folgendes auf Sie zutrifft:

  • Beginn der Menopause (weniger Östrogene, die knochenaufbauende Wirkung haben),
  • häufige Einnahme von Kortisonpräparaten oder anderen Medikamenten, welche den Abbau der Knochensubstanz fördern,
  • häufige Knochenbrüche,
  • schlechte Heilung nach einem Bruch,
  • familiär gehäuftes Auftreten von Osteoporose,
  • bestehende Osteoporoseerkrankung, zur Beurteilung der Wirksamkeit der Therapie,
  • Verdacht auf Knochenkrebs.

Wie verläuft eine Knochendichtemessung?

Die Untersuchung wird bei uns in der Orthopädie und Unfallchirurgie Golzheim ambulant durchgeführt, dauert nur wenige Minuten und ist völlig schmerzfrei. Teilen Sie den Ärzten unbedingt mit, falls Sie an Wirbelsäule oder Oberschenkel operiert wurden bzw. sich Metallteile (Prothese, Schrauben etc.) in Ihrem Körper befinden. Dies nicht aus Sicherheitsgründen, sondern weil die Ergebnisse der Messung dadurch verfälscht werden könnten. Die Untersuchung wird liegend durchgeführt und bezieht üblicherweise sich auf die Lendenwirbelsäule und den Oberschenkelhals. An diesen Stellen treten am häufigsten osteporosebedingte Knochenbrüche auf. Auch am Unterarm werden Untersuchungen zur Knochendichte durchgeführt, dies wird als periphere Knochendensitometrie bezeichnet. Oft wird noch zusätzlich ein Röntgenbild der Wirbelsäule gemacht, um Abnutzungserscheinungen etc. besser sichtbar machen zu können.

Was sagt die Knochendichtemessung aus?

Das Ergebnis Ihrer Knochendensitometrie wird als T-Wert angegeben. Dieser T-Wert ist die Differenz des bei Ihnen gemessenen Wertes zu einem Standardwert einer 30-jährigen, gesunden Frau. Ist dieser T-Wert höher als -1, entsprechen Ihre Werte einem Normalbefund. Zwischen -1 und -2,5 liegende T-Werte werden als Osteopenie eingestuft. Hierbei handelt es sich um eine Vorstufe der Osteoporose. Diese liegt vor, wenn der T-Wert unter -2,5 liegt.
Mit Hilfe der Knochendichtemessung kann eine Osteoporose oder Osteopenie (verminderte Knochendichte, meistestens die Vorstufe zur Osteoporose) zuverlässig diagnostiziert werden. Anhand der Kontrollmessungen wird festgestellt, wie rasch sich der Mineralgehalt der Knochen vermindert. Auch gibt sie Aufschluss darüber, ob eine bestehende Behandlung bei Osteoporose wirksam ist, bzw. ob die Medikation vom Patienten auch eingenommen wird.
Bei einer diagnostizierten Osteoporose sind rasche Gegenmaßnahmen notwendig, bevor die ersten gefürchteten Frakturen auftreten. Die Fachärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie Golzheim/Düsseldorf werden Sie gerne zu den folgenden Schritten beraten und begleiten.

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