Tennisellenbogen behandeln in Düsseldorf – Tennisarm & Epicondylitis

Im MVZ für Orthopädie und Unfallchirurgie Golzheim behandeln wir den Tennisellenbogen ursachenorientiert und konservativ – mit moderner Diagnostik und individueller Therapieplanung direkt vor Ort. Ein Tennisellenbogen kann den Alltag erheblich einschränken, oft schleichend und über Wochen hinweg.

Unsere Fachärzte Dr. med. Dirk Pajonk und Dr. med. Peter Buddenberg begleiten Sie persönlich durch Diagnostik, Therapie und Sportrückkehr, damit Sie schnell wieder beweglich und langfristig beschwerdefrei werden.

Tennisarm Beschwerden

Das Wichtigste in Kürze

  • Tennisellenbogen entsteht durch Überlastung, nicht durch Tennis: Wiederholte einseitige Bewegungen im Alltag oder Beruf führen zu Reizungen und strukturellen Veränderungen der Sehnen am äußeren Ellenbogen.
  • Typische Symptome sind Schmerzen außen am Ellenbogen und Kraftverlust: Beschwerden treten vor allem bei Greifen, Heben oder Drehen auf und können bis in den Unterarm ausstrahlen sowie die Griffkraft um 30–50 % reduzieren.
  • Konservative Therapie wirkt in 80–90 % der Fälle: Mit gezielten Übungen, Stoßwellentherapie, ACP-Eigenbluttherapie und Belastungsanpassung lassen sich Schmerzen meist innerhalb weniger Wochen bis Monate deutlich verbessern. Eine Operation ist nur selten nötig.

Was ist ein Tennisellenbogen und wie entsteht er?

Ein Tennisellenbogen, medizinisch Epicondylitis humeri radialis (auch Epicondylitis lateralis humeri), ist eine Überlastungserkrankung der Sehnen am äußeren Ellenbogen. Betroffen sind vor allem die Sehnenansätze der Unterarmstrecker, die durch wiederholte Belastung gereizt werden oder sich in ihrer Struktur verändern.

Nur selten entsteht ein Tennisellenbogen tatsächlich durch Tennis. Häufiger sind einseitige Bewegungen im Alltag oder Beruf die Ursache, wie zum Beispiel langes Arbeiten mit der Computermaus, handwerkliche Tätigkeiten oder häufiges Tragen schwerer Gegenstände. Die dauerhafte Beanspruchung führt zu kleinen Schädigungen der Sehne, die sich ohne ausreichende Erholung verstärken können.

Etwa 1 bis 3 % der Erwachsenen sind pro Jahr betroffen. Besonders häufig tritt die Erkrankung zwischen dem 35. und 55. Lebensjahr auf. Entscheidend ist meist nicht eine einzelne Belastung, sondern die Kombination aus Wiederholung, fehlender Regeneration und ungünstigen Bewegungsabläufen.

In unserem MVZ in Düsseldorf-Golzheim klären wir die strukturellen Ursachen ab, reduzieren die Überlastung gezielt und bauen die Belastbarkeit Schritt für Schritt wieder auf.

Symptome beim Tennisellenbogen – wo schmerzt der Tennisarm?

Die typischen Tennisellenbogen-Symptome betreffen die Außenseite des Ellenbogens. Der Schmerz sitzt meist direkt am knöchernen Vorsprung, dem Epicondylus lateralis, und strahlt häufig in den Unterarm aus.

Im Alltag verstärken sich die Beschwerden beim Greifen, Heben oder Drehen – typische Situationen sind das Öffnen einer Flasche oder ein kräftiger Händedruck.

Ein weiteres häufiges Merkmal ist der Kraftverlust: Die Griffkraft kann um 30 bis 50 % abnehmen. Viele Patientinnen und Patienten spüren das selbst bei leichten Tätigkeiten wie dem Halten einer Tasse oder beim Schreiben.

 

Neben dem lokalen Schmerz berichten Betroffene häufig über:

  • Druckempfindlichkeit am äußeren Ellenbogen
  • Schmerzen bei Belastung des Handgelenks
  • Ausstrahlung in den Unterarm
  • Zunehmende Einschränkung im Alltag

 

Wie macht sich ein Tennisarm bemerkbar?

Ein Tennisarm beginnt meist mit Schmerzen bei Belastung. Anfangs treten die Beschwerden nur bei bestimmten Bewegungen auf, etwa beim Greifen oder Heben. Mit der Zeit können die Schmerzen auch in Ruhe oder nachts spürbar werden. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass selbst einfache Tätigkeiten wie Mausarbeit, Schreiben oder das Tragen von Einkäufen zunehmend schwerfallen.

Abgrenzung zum Golferellenbogen: Beim Tennisellenbogen liegt der Schmerz außen, beim Golferellenbogen an der Innenseite des Ellenbogens. Beide Erkrankungen entstehen meist durch Überlastung, allerdings sind unterschiedliche Muskelgruppen und Sehnen betroffen. Die Behandlung ist ähnlich aufgebaut, wird aber individuell angepasst. Eine genaue Diagnose ist entscheidend für die passende Therapie.

Diagnostik beim Tennisarm – Tests & Bildgebung

Ein Tennisarm-Test erfolgt vor allem durch eine gezielte klinische Untersuchung. Wir nehmen uns Zeit für eine genaue Einordnung Ihrer Beschwerden.

Typische klinische Tests sind:

  • Mill-Test: Die Unterarmstrecker werden unter Spannung gedehnt
  • Chair-Test: Schmerzen treten beim Anheben eines Stuhls auf
  • Maudsley-Test (Mittelfinger-Strecktest): Gezielte Belastung einzelner Muskeln

Ergänzend setzen wir die Ultraschalluntersuchung ein, um die Sehnenstruktur sichtbar zu machen. Bei unklaren Befunden steht in unserer Praxis direkt vor Ort ein hauseigenes MRT zur Verfügung – schnell, ohne Wartezeiten und ohne externe Termine.

Tennisellenbogen – Behandlung & Therapiekonzept

Die Tennisellenbogen-Behandlung hat ein klares Ziel: Schmerzen reduzieren und die Belastbarkeit der Sehne wieder aufbauen. In 80 bis 90 % der Fälle gelingt das mit einer konsequenten konservativen Therapie.

Wichtig ist die richtige Balance aus Entlastung und Aktivität. Eine vollständige Ruhigstellung ist meist nicht sinnvoll und kann die Heilung sogar verzögern.

So läuft die Behandlung bei uns ab:

  1. Akute Beschwerden beruhigen durch Entlastung, Schmerzmanagement und bei Bedarf eine Bandage
  2. Aufbau der Sehnenstruktur durch gezielte Übungen und Physiotherapie
  3. Förderung der Regeneration mit Stoßwellentherapie oder ACP-Eigenbluttherapie
  4. Schrittweise Rückkehr zu Alltag, Sport und Beruf

Stoßwellentherapie beim Tennisarm

Die Stoßwellentherapie beim Tennisarm ist eine der wirksamsten konservativen Behandlungen bei chronischer Epicondylitis. Wir setzen die Stoßwellentherapie gezielt am Sehnenansatz ein – die fokussierten Stoßwellen setzen mechanische Reize im Gewebe, regen die Durchblutung an und unterstützen die Sehnenregeneration. Ein operativer Eingriff ist dafür nicht nötig.

ACP-Eigenbluttherapie beim Tennisellenbogen

Die Eigenbluttherapie beim Tennisarm (ACP) nutzt körpereigene Wachstumsfaktoren, um die Regeneration geschädigter Sehnen zu unterstützen. Aufbereitetes Eigenblut wird gezielt in den betroffenen Bereich injiziert – so werden Heilungsprozesse aktiviert und die Gewebequalität verbessert.

Stoßwellentherapie bei OU Golzheim.

Tennisarm-Operation: Wann ist sie nötig?

Eine Operation beim Tennisarm ist nur selten erforderlich – etwa 5 bis 10 % der Betroffenen benötigen einen chirurgischen Eingriff. Meist wird er erst nach 6 bis 12 Monaten ohne ausreichende Besserung durch konservative Therapie in Betracht gezogen.

Bei uns gilt der Grundsatz: konservativ vor operativ. Wenn ein Eingriff notwendig wird, organisieren wir die Weiterleitung an spezialisierte Zentren.

Heilungsdauer beim Tennisarm – wie lange krankgeschrieben?

Die Heilungsdauer beim Tennisarm liegt meist zwischen 6 Wochen und 6 Monaten. In einigen Fällen kann sich der Verlauf auf bis zu 12 Monate verlängern. Eine frühzeitige und strukturierte Behandlung verbessert die Heilungschancen deutlich.

Wichtige Einflussfaktoren auf die Heilung:

  • Dauer der Beschwerden vor Beginn der Therapie
  • Konsequente Durchführung der Übungen
  • Anpassung der täglichen Belastung
  • Eine frühzeitige und strukturierte Behandlung verbessert die Heilungschancen deutlich.
Hand wird von einem Arzt abgetastet.

Ihre Tennisellenbogen-Spezialisten in Düsseldorf

Dr. Pajonk.

Dr. med. Dirk Pajonk

  • Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie mit Schwerpunkt Sportorthopädie
  • Langjährige Erfahrung in der konservativen Behandlung von Sehnenerkrankungen am Ellenbogen
  • Ganzheitlicher Therapieansatz mit Bewegungsanalyse und Ergonomieberatung
  • Expertise in Stoßwellentherapie, ACP-Behandlung und strukturiertem Trainingsaufbau
Dr. Buddenberg.

Dr. med. Peter Buddenberg

  • Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie
  • Spezialisierung auf Ellenbogen-Diagnostik mit Ultraschall und MRT
  • Strukturierte, evidenzbasierte Therapieplanung – konservativ vor operativ
  • Individuelle Behandlung bei chronischer Epicondylitis

Warum wir – Ihre Vorteile bei Tennisellenbogen-Beschwerden in Düsseldorf

Fachärztliche Betreuung durch erfahrene Spezialisten für Sportorthopädie

mit Zeit für Ihre Beschwerden und einem klaren strukturierten Therapieplan.

Modernste Technik mit hauseigenem MRT

Ultraschall und MRT direkt vor Ort – Sehne, Knochen und Nerven präzise abgeklärt, ohne externe Termine.

Stoßwellentherapie & ACP-Eigenbluttherapie im Haus

Moderne, evidenzbasierte Verfahren bei chronischer Epicondylitis – kombiniert mit gezieltem exzentrischem Training.

Konservativ vor operativ – kein unnötiger Eingriff

In 80–90 % der Fälle erreichen wir konservativ eine deutliche Besserung. Eine Operation ist nur selten erforderlich.

Zentral gelegen in Düsseldorf-Golzheim

gut erreichbar aus Düsseldorf, Umgebung und ganz NRW – ideal, wenn Sie eine spezialisierte Orthopädie ohne lange Anfahrtswege suchen.

Häufige Fragen – FAQ

Wo hat man Schmerzen bei einem Tennisarm?

Die Schmerzen sitzen am äußeren Ellenbogen, genauer am Epicondylus lateralis. Sie können in den Unterarm ausstrahlen und verstärken sich bei Druck oder Bewegung. Besonders auffällig sind Beschwerden beim Öffnen von Flaschen oder bei festem Zugreifen.

Wie macht sich ein Tennisarm bemerkbar?

Ein Tennisarm zeigt sich zunächst durch Schmerzen bei Belastung an der Außenseite des Ellenbogens. Später können die Beschwerden auch in Ruhe oder nachts auftreten. Häufig kommt ein Kraftverlust beim Greifen oder Drehen hinzu. Frühzeitige Behandlung hilft, eine Chronifizierung zu vermeiden.

Ist ein Tennisarm eine Entzündung?

Meist handelt es sich nicht um eine klassische Entzündung, sondern um eine degenerative Veränderung der Sehne (Tendinopathie). Daher steht der gezielte Aufbau und die Regeneration im Mittelpunkt der Behandlung.

Wie lange dauert es, bis ein Tennisarm weg ist?

Die Heilung dauert meist 6 Wochen bis 6 Monate. Bei konsequenter Behandlung verbessert sich die Situation oft schneller. In einigen Fällen kann es bis zu 12 Monate dauern.

Wie lange ist man mit Tennisarm krankgeschrieben?

Das hängt von der Tätigkeit ab: Bei Büroarbeit reichen oft 1–2 Wochen, bei körperlich belastenden Berufen sind 4–6 Wochen realistisch. Die Krankschreibung erfolgt individuell nach Beschwerden und Belastungsprofil.

Was hilft gegen Tennisarm wirklich?

Entscheidend ist eine strukturierte, konservative Behandlung mit gezielter Entlastung und aktivem Training. Besonders wirksam sind exzentrische Übungen, die die Sehne stärken. Ergänzend können Stoßwellentherapie, ACP-Eigenbluttherapie, Bandagen oder kurzfristig eine Salbe unterstützen.

Hilft eine Salbe oder Tapen bei Tennisarm?

Eine entzündungshemmende Salbe (z. B. mit Diclofenac oder Ibuprofen) lindert Schmerzen am äußeren Ellenbogen kurzfristig. Sie wirkt oberflächlich und ersetzt keine ursachenorientierte Therapie. In der Akutphase – ergänzend zur Bandage und zu Übungen – ist eine Tennisarm-Salbe aber sinnvoll. Wir empfehlen sie zur Schmerzkontrolle in den ersten ein bis zwei Wochen; danach steht der aktive Aufbau im Vordergrund.

Wann ist eine Tennisarm-Operation nötig?

Eine Operation ist selten erforderlich (5–10 %) und kommt meist erst nach 6 bis 12 Monaten ohne Besserung infrage. Vorher setzen wir konsequent auf konservative Therapie.

Im MVZ für Orthopädie und Unfallchirurgie Golzheim erwartet Sie moderne Sportorthopädie mit individueller Betreuung und schneller Diagnostik direkt vor Ort. Sie werden persönlich von unseren Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie, durch Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung begleitet.

Als Ihr Ansprechpartner für Sportorthopädie in Düsseldorf können Sie unkompliziert einen Termin vereinbaren – telefonisch oder bequem online.

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